29.04.2014

© Verlag Stahleisen GmbH

Zwick stellt den leistungsstärksten Hochfrequenzpulsator der Welt vor

Der Einsatz von Hochfrequenzpulsatoren ist eine besonders wirtschaftliche Lösung zur Bestimmung der Schwingfestigkeit von Bauteilen und Werkstoffen. Der Energieverbrauch liegt bei nur ca. 2 % einer servohydraulischen Prüfmaschine. Zwick hat mit dem Vibrophore 1000 als weltweit erstes Unternehmen einen Hochfrequenzpulsator mit elektromagnetischem Antrieb bis 1000 kN entwickelt. Hochfrequenzpulsatoren von Zwick haben sich als eine besonders wirtschaftliche Lösung zur Bestimmung der Schwingfestigkeit im Zeit- und Dauerfestigkeitsbereich an Werkstoffen und Bauteilen bewährt.


Die Bestimmung der Betriebsfestigkeit erfolgt beispielsweise im Dauerschwingversuch nach DIN 50100 (Wöhlerkurve), im Zug-, Druck-, Schwell- und Wechsellastbereich. Typische Anwendungsbereiche sind Ermüdungsversuche und Lebensdauerversuche an Werkstoffen und Bauteilen (z.B. Schrauben, Ketten, Pleuel und Betonstahl) sowie Produktionskontrolle und Qualitätskontrolle von Bauteilen, die während ihrer Lebensdauer einer dynamischen Belastung ausgesetzt sind. Hinzu kommen bruchmechanische Untersuchungen an CT-(Compact Tension) und SEB-Proben (Single Edge Bending) oder Prüfungen im erweiterten Temperaturbereich und flüssigen Medien sowie dynamische Torsions- und Biegeversuche. Zwick bietet Hochfrequenzpulsatoren im Kraftbereich von 5 bis 1000 kN an.

Zentrales Merkmal der neu entwickelten Vibrophore 1000, neben der Leistungssteigerung, ist das Lastrahmenkonzept: Der extrem steife Lastrahmen besteht aus vier Säulen und besitzt dadurch exzellente Führungseigenschaften. Die geregelte Mittelkraft wird über zwei Antriebsspindeln aufgebracht, während ein separat geregelter elektromagnetischer Antrieb die dynamische Last auf den Prüfling aufbringt.

Hochfrequenzpulsatoren mit elektromagnetischem Antrieb zeichnen sich durch ihre Prüffrequenzen von 35 bis 300 Hz aus. Dabei liegt der Energieverbrauch bei nur ca. 2 % einer servohydraulischen Prüfmaschine. Es werden weiter keine Zusatzaggregate für Hydraulik, Druckluft und Wasser benötigt. Auf Grund des elektromagnetischen Antriebs gelten die Systeme als verschleißfrei und zeichnen sich durch eine niedrigere Lärmemission als bei vergleichbaren Unwuchtsystemen aus.

www.zwick.de


 


 


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