13/04/2015

© Verlag Stahleisen GmbH

Verfahren zur Konzentration von Zinkstaub

Im Rahmen eines Forschungsprojektes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter Beteiligung der Projektpartner  Velco GmbH, VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH (BFI) und der DK Recycling und Roheisen GmbH, hat die Firma Velco bei der DK Recycling und Roheisen GmbH eine Anlage zur Injektion von Zn-haltigen Filterstäuben installiert. Hierbei wird der Zn-haltige Gichtgasstaub über eine feuerfeste Tauchlanze in eine Roheisenschmelze im Induktionsofen injiziert. Dabei wird das enthaltene Zink zunächst in die metallische Form überführt, verdampft und anschließend zu Zinkoxyd umgesetzt, welches im Filter der Absauganlage abgeschieden wird. Dieses Zinkoxidprodukt enthält bis zu 64 % Zn (rd. 80 % ZnO).


Der Staub wird in Transportbehältern gelagert und mit Gabelstaplern zur Einblasanlage befördert. Die Injektionsanlage besteht aus einem Traggestell zur Aufnahme der Transportbehälter, einer Siebanlage zur Abscheidung von Überkorn und Fremdmaterial,  einer pneumatischen Förderanlage und einem Manipulator, mit dem eine Lanze tief in die Schmelze eingetaucht werden kann. Es wird mit Förderraten von bis zu 60 kg/min gearbeitet. In einer Stunde können ca. 2 t Staub verarbeitet werden.

www.velco.de


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