23.04.2014

© Verlag Stahleisen GmbH

Stationäre Hochtemperatur-IR-Kameras

Mit den Infrarotkameras Pyroview 320N compact+ und Pyroview 640N compact+ (Bild) hat die DIAS Infrared GmbH aus Dresden zwei stationäre Infrarotkameras entwickelt, die speziell für schnelle Hochtemperaturmessungen ausgelegt sind. Einsatzschwerpunkte sind beispielsweise die Prozesssteuerung und -überwachung sowie die Qualitätskontrolle in der Metall-, Glas- und Zementindustrie. Die Pyroview 640N compact+ ist in der Lage, Temperaturen berührungslos im Bereich von 600 bis 1500 °C (optional bis 2500 °C) zu erfassen. Um bei hohen Temperaturen des Messobjekts den Einfluss des Emissionsgrades auf die Messgenauigkeit zu reduzieren, arbeitet die Kamera mit einem Messspektrum im nahen Infrarotbereich (NIR) von 0,8 bis 1,1 µm.


Die Signalcharakteristik des hochdynamischen Si-NIR-Arrays ist nicht wie bei anderen Infrarotkameras linear, sondern logarithmisch. Dies ermöglicht den weiten, durchgängigen Messbereich bei einer hohen räumlichen Auflösung von 640 x 480 Pixeln und bis zu 25 Bildern pro Sekunde. So können die Prozessparameter gezielt im laufenden Betrieb variiert werden, um den Produktionsprozess zu analysieren und zu perfektionieren. Optional sind Objektive mit verschiedenen Öffnungswinkeln erhältlich, sodass die Kamera in unterschiedlichen Entfernungen zum Messobjekt montiert werden kann.

Ebenfalls neu ist die DIAS-Infrarotkamera-Serie Pyroview 320N compact+. Diese ist mit einem InGaAs-Array mit 320 x 256 Pixeln ausgestattet und ermöglicht berührungslose durchgängige Temperaturmessungen von 300 bis 1200 °C, optional bis 2000 °C. Sie misst im Spektralbereich 1,4 bis 1,6 µm, in dem der Emissionsgradeinfluss auf die Temperaturmessgenauigkeit ebenfalls deutlich geringer ausfällt als bei den sonst üblichen 8 bis 14 µm. Für die Online-Bildübertragung mit einer Bildrate von 100 Bildern pro Sekunde verfügt die Kamera über einen Ethernetanschluss.

www.dias.infrared.de


 


 


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