04.07.2014

© Verlag Stahleisen GmbH

Sonderpreis für Heraeus-Azubis

Drei Verfahrensmechaniker der Heraeus, Hanau, haben beim diesjährigen Bundesfinale Jugend forscht mit ihrem Projekt "Automatisierte Gießvorrichtung" den 5. Platz belegt.


Hufeisen aus Zinn haben den Auszubildenden Xaver Friedrich, René Kopietz und Robert Scharpf Glück gebracht. Beim Bundesfinale von Jugend Forscht vom 29. Mai bis 1. Juni in Künzelsau erreichten die hessischen Landessieger in der Kategorie "Arbeitswelt" bei 14 starken Konkurrenzprojekten aus anderen Bundesländern den mit 500 Euro dotierten 5. Platz.


Dank moderner Automatisierungstechnik können heutzutage viele einfache Tätigkeiten durch Maschinen ausgeführt werden. In Zukunft gilt das auch für die Herstellung von Hufeisen aus Zinnpellets. Ohne Automatisierung ist dies eine langwierige Aufgabe, wie die drei Auszubildenden feststellten. Für jeden Glücksbringer mussten sie das Metall erhitzen, in eine Silikonform gießen und das abgekühlte Werkstück bearbeiten. Um den Prozess zu beschleunigen, entwickelten die Jungforscher eine neuartige Gießvorrichtung, die diese Arbeitsschritte automatisch ausführt. Dadurch konnten die Jungforscher die Geschwindigkeit des Produktionsablaufs deutlich steigern und zudem die Sicherheit des Verfahrens erhöhen.


Die jungen Forscher konnten auch noch einen weiteren Erfolg verbuchen: Sie haben einen Sonderpreis vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall für die beste Arbeit von Auszubildenden zum Thema "Mensch - Arbeit - Technik" gewonnen.


http://www.heraeus.de


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