20.02.2014

© Verlag Stahleisen GmbH

Qualitätskontrolle komplexer Oberflächen

Die Zulieferer im Bereich der Automobilindustrie müssen ihre Fertigungsprozesse und deren Qualitätskontrolle immer mehr optimieren und letztendlich wirtschaftlicher gestalten. Schnelles und flexibles Handling der zu prüfenden Bauteile mittels Roboter in Kombination mit leistungsstarker Bildverarbeitung ermöglicht eine präzise und sehr schnelle Oberflächen-Qualitätskontrolle von komplexen Bauteilen. Die als komplette kundenspezifische Systemlösung konzipierte Prüfzelle ROBOCheck 950 von Vester Elektronik aus Straubenhardt mit integrierter Teilezuführung sowie schnellem Roboter und das Visionsystem trevista sind der Garant für die dokumentierte hundertprozentige Produktqualität in Richtung Fehlerquote 0 ppm.


Als optimierte Komplettlösung werden die ausgesprochen flexibel einsetzbaren Prüfzellen entsprechend den kundenspezifischen Anforderungen ausgelegt. Das gewährleistet ein reibungsloses Zusammenspiel aller beteiligten Komponenten mit komfortabler Bedienoberfläche, optimierter Prozesssteuerung, bis hin zur Einbindung der dokumentierten Qualitätskontrolle in die Unternehmenskommunikation. Jedes zu prüfende Bauteil wird mit dem Roboter dem Visionsystem präsentiert und es erfolgt eine vollautomatische komplette Qualitätskontrolle mit exaktem Abstapeln und NIO-Aussonderung innerhalb einer Taktrate von etwa 5 s. Drehteile, Stanz- und Hybridprodukte können damit auf bislang nicht kontrollierte Merkmale der Qualitätssicherung mit höchster Zuverlässigkeit überprüft werden. Ist es ein Lunker mit Hinweis auf mögliche Materialschwächung, eine funktionsbeeinträchtigende Verschmutzung oder nur eine optische Täuschung. Die absolut zuverlässige und präzise Qualitätskontrolle von Metalloberflächen ist eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe industrieller Bildverarbeitung. Die patentierte trevista Vision-Technologie (Shape-from-Shading-Verfahren) erschließt das eindeutige, störungsfreie und sehr schnelle Detektieren von Mikrodefekten und Verschmutzungen auf stark glänzenden oder diffus streuenden Oberflächen. Sie beruht auf speziell strukturiert angesteuerter LED-Dombeleuchtung und speziellen Bildverarbeitungsalgorithmen. Dadurch können funktionsrelevante Lage- und Größenbeschreibungen (Topografie) von Beschädigungen eines Bauteiles bis in den µm-Bereich lokalisiert und in einer 3-D-Abbildung dargestellt werden. Aus Kontur, Schattierung und Helligkeitswerten werden die Informationen über die Form von Mikrodefekten generiert.

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