07.07.2014

© Verlag Stahleisen GmbH

Politik muss bei Energieeffizienz Rahmen setzen

Die Initiative Metalle pro Klima begrüßt die aktuelle Debatte über Energieeffizienz. Die Politik sei gefordert, den Rahmen für die Entwicklung von Energieeffizienz zu setzen, sagt der Vorsitzende der Initiative, Oliver Bell. Er warnt zugleich davor, Effizienzziele konkret in Jahren und Prozentpunkten in Gesetzen festzuschreiben. „Man kann mit den Gesetzen des Staates nicht die Gesetze der Physik außer Kraft setzen“, so Bell. Es sei nicht realistisch, den technischen Fortschritt auf 30 Jahre im Voraus zu planen. Die Politik müsse allerdings die richtigen Anreize setzen.


Die Nichteisen-Metallindustrie habe in den vergangenen Jahren in nicht geringem Maße zu enormen Fortschritten bei der Energieeffizienz beigetragen. „Unsere Metalle wie zum Beispiel Aluminium, Kupfer und Zink sind ein wichtiger Bestandteil, um mehr Energieeffizienz zu erreichen und damit das Klima besser zu schützen“, macht Bell deutlich. So verbrauchten Autos deutlich weniger Treibstoff durch den Leichtbau mit Aluminium und durch spezielle Kupferrohre werde der Energieverbrauch um ein Drittel gesenkt. „Die Nichteisen-Metallindustrie ist eine Schlüsselbranche, wenn es um Fortschritte bei Energieeffizienz geht“, so der Vorsitzende der Initiative.


„Metalle pro Klima“ ist eine Initiative von 21 führenden Unternehmen der Nichteisen-Metallindustrie. Die Initiative  informiert bundesweit über Energie- und Ressourceneffizienz sowie Klimaschutz in der Branche.


http://www.metalleproklima.de


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