06/02/2015

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Neues Leichtbauzentrum am Standort Landshut

Das BMW Group Werk Landshut wird in seiner Rolle als Kompetenzzentrum für Leichtbau und Elektromobilität weiter gestärkt. Wie Standortleiter Ralf Hattler im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgab, hat der Standort den Zuschlag für das neue Leichtbauzentrum des Unternehmens erhalten. In unmittelbarer Nähe zum Werkstor 2 wird eine automobile Denkfabrik entstehen, die Produktions-, Labor- und Büroflächen auf rund 7600 m2 miteinander verbindet. Etwa 160 Ingenieure verschiedenster Fachrichtungen werden dort gemeinsam an innovativen Werkstoffen, Mischbaukonzepten und Produktionsverfahren für künftige Fahrzeuggenerationen forschen. Das Unternehmen wird hierfür bis Ende des Jahres 2016 rund 20 Mio. Euro investieren.


„Landshut ist als Standort für das neue Leichtbauzentrum der BMW Group wie geschaffen. Die Konzentration von Leichtmetallguss-, Kunststoff- und Faserverbundkompetenz an einem einzigen Ort ist heute schon einmalig“, so Hattler. „Das Leichtbauzentrum wird das Know-how künftig unter einem Dach bündeln und wertvolle Synergien schaffen. Der Standort Landshut erhält damit sowohl inhaltlich wie auch optisch eine ‚neue Mitte‘.“ Der Innovationsanspruch des Leichtbauzentrums soll sich auch in seiner Gestaltung widerspiegeln. Der Bürotrakt wird den Projektflächen-Gedanken aufgreifen, der sich im Münchner Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) seit Jahrzehnten erfolgreich bewährt hat. Das bedeutet: flexibel gestaltete Arbeitsplätze, eine offene Kommunikation und kurze Entscheidungswege.

Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum des BMW Group-Standorts Landshut am 1. Januar 2017 soll die neue Denkfabrik ihren Betrieb aufgenommen haben. „Als weithin sichtbares Symbol für den Pioniergeist und die Zukunftsfähigkeit des Standortes“, wie Hattler betonte.

Darüber hinaus plant die BMW Group, das Landshuter Werk im Nordosten um eine Fläche von rund 92 000 m2 zu erweitern. An der Ergoldinger Mattarello-Allee soll ein Versorgungszentrum entstehen, das direkt an das bestehende Werksgelände angebunden ist und die Fertigungstechnologien ab 2017 hoch effizient mit Material beliefert. Laut Standortleiter Hattler würden damit wichtige Voraussetzungen geschaffen, um den Standort auch strukturell weiterzuentwickeln: „Mit dem neuen Versorgungszentrum können wir unsere Logistikströme innerhalb und außerhalb des Werks nachhaltig optimieren. Das Produktionsmaterial wird an einem Standort konsolidiert, das Lkw-Aufkommen spürbar gesenkt. Davon werden Anwohner und Umwelt gleichermaßen profitieren. Darüber hinaus schaffen wir auf dem bestehenden Werksgelände Platz für die Fertigung neuer, innovativer Komponenten.“

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