15.12.2014

© Verlag Stahleisen GmbH

LumaSense führt Quotienten-Pyrometer ein

LumaSense Technologies aus Frankfurt a. M. erweitert sein IMPAC-Pyrometerportfolio um das Modell ISR 6-TI Advanced für verbesserte Kontrolle und Optimierung von Herstellungsprozessen in der Metallverarbeitung, Glasindustrie und anderen Werkstoffbranchen. Das ISR 6-TI Advanced ist ein echter Durchbruch, da es pyrometrische Temperaturmessung und bildgebende Technologie zur Erzeugung relativer Wärmebilder kombiniert. Zur Erzeugung relativer Wärmebilder wird die Temperatur eines zentralen Messpunktes mit einem Quotientenpyrometer gemessen und mittels Infrarotfilter ein automatisch auf die vom hochgenauen Pyrometer gemessene Temperatur kalibriertes Wärmebild dargestellt.


Das System basiert auf dem bewährten Pyrometer ISR 6 Advanced, in Kombination mit einer Videokamera mit kurzwelligem Infrarotfilter. Das resultierende System ISR 6-TI Advanced arbeitet in einem kurzwelligen Bereich (um 1 m) für akkurate und zuverlässige Temperaturmessungen zwischen 700 °C und 1800 °C. Das analoge Video-Ausgangssignal wird in USB umgewandelt und mittels der Software InfraWin von LumaSense auf den PC übertragen. Die Software InfraWin generiert aus dem Signal ein relatives Wärmebild und zeigt dieses an. Zusätzlich bietet InfraWin Temperatur-, Datenaufzeichnungs- und Analysefunktionen. Das ISR 6-TI Advanced liefert ein genaueres Bild zur Identifikation möglicher Auffälligkeiten, bevor diese zu Problemen werden, die sich auf die Prozessleistung auswirken. Dies stellt einen wichtigen Vorteil für Werkstoffhersteller dar, die wärmeabhängige Prozesse einsetzen. „Das ISR 6-TI Advanced ist ideal für Branchen geeignet, in denen nicht nur die Temperatur eines Objekts, sondern auch die Temperaturverteilung über das Objekt von Interesse ist“ , so Daniel Schüftan, Produktmanager für Pyrometrie bei LumaSense Technologies. „Seine Verwendung ist einfach und anwenderfreundlich und bietet eine gemeinsame Benutzeroberfläche für die Pyrometer- und Wärmebildfunktion. Der wesentliche Vorteil ist hier, dass kein mechanischer Abgleich zwischen dem Pyrometer und dem bildgebenden System erforderlich ist und so ein nahtlos integriertes System geschaffen wird. Demzufolge können viele Prozesse in der Metallverarbeitungs- und Glasherstellungsbranche, bei denen ein einzelnes Pyrometer zur Temperaturmessung zum Einsatz kommt, durch diese innovative Technologie deutlich verbessert werden.“

www.lumasenseinc.com


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