20.05.2014

© Verlag Stahleisen GmbH

Green Technology für den chinesischen Markt

Neuer Firmensitz für StrikoWestofen Asien: Am 3. April wurde im chinesischen Taicang das neue Unternehmensgebäude der StrikoWestofen Group, Gummersbach, feierlich eröffnet. Die Zeremonie fand im Beisein führender Politiker, Wirtschaftsgrößen und Fachleute statt. Umzug und Ausbau der Kapazitäten waren notwendig geworden, da der Absatz in den chinesischen Märkten innerhalb von 18 Monaten um rund 300 % gestiegen war. „Ein gesteigertes Umweltbewusstsein in China und die Effizienz unserer Schmelz- und Dosiersysteme geben den Ausschlag für unser überdurchschnittliches Wachstum“, erklärt Rainer Erdmann, Managing Director von StrikoWestofen Asien.


„Um unsere Kunden noch schneller und gezielter zu erreichen, haben wir auch unser Vertriebsnetz strategisch ausgebaut.“ In China wächst das Bewusstsein für die steigende Luftverschmutzung durch die Industrie. So erklärte der chinesische Präsident Xi Jinping Anfang März im Rahmen eines Parteitages der Luftverschmutzung offiziell den Krieg. Er rief zur Nutzung und Entwicklung effizienter sowie schadstoffarmer Technologien auf. Nicht erst seitdem erfreuen sich energie- und ressourceneffiziente Schmelz- und Dosierlösungen in den asiatischen Märkten steigender Beliebtheit. So konnte StrikoWestofen von Anfang 2013 bis heute sein Auftragsvolumen für StrikoMelter-Schmelz- und Westomat-Dosieröfen auf den asiatischen Märkten nahezu vervierfachen. Für die notwendigen Kapazitäten sorgt nun ein neues Firmengebäude in Taicang – rund 50 km nordwestlich von Shanghai. Es beherbergt moderne Produktionsstätten und bietet Platz für die auf 75 Mitarbeiter angewachsene Belegschaft.

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung am 3. April bezeichnete Zhu Wan Li, Leiter der Wirtschaftsentwicklung von Taicang, die Ofentechnologie von StrikoWestofen als „wichtigen Beitrag zur Verringerung der industriellen Umweltbelastung“. Mehr als 350 Gäste aus der ganzen Welt waren anwesend – darunter Regierungsvertreter der Provinz Jiangsu, der stellvertretende Generalkonsul der deutschen Botschaft sowie Angehörige der Deutsch-Chinesischen Handelskammer und der Chinesischen Die Cast Association. „Der Umzug sowie der damit einhergehende Umbau waren ein wahrer Kraftakt – auch in finanzieller Hinsicht“, erklärt Erdmann. „In nur sechs Wochen haben wir die Räumlichkeiten für rund 1 Mio. Euro renoviert und umgebaut – und dies ohne Störung der Produktion.“

„Unser Firmenstandort in Taicang ist sozusagen das neue Produktions- und Logistik-Zentrum für die asiatischen Märkte“, fährt Erdmann fort. Unsere wirtschaftlichen und energieeffizienten Produkte gepaart mit einem hohen Service-Level sind die Garanten für unser Wachstum. Auch der gut ausgebaute Vertrieb deckt alle wichtigen Industriezonen ab und ist daher einer der Erfolgsfaktoren.“

www.strikowestofen.de


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