08.05.2014

© Verlag Stahleisen GmbH

Größtes Gussteil der Pfalz gegossen

Die vier Jahre alte Spezialgießerei HegerFerrit im pfälzischen Sembach konnte das bisherige maximale Stückgewicht der produzierten Gussteile im März verdoppeln. Bisher waren Abgüsse bis 15 000 kg möglich. Am 21.3.14 wurde erfolgreich eine Windkraftrotornabe mit 30 000 kg Stückgewicht abgegossen – das bisher größte Gussteil in der Pfalz. „Dass wir in einer Gießerei, die für 15-t-Teile konzipiert war, auch so schwere Teile regelmäßig und ohne Produktivitätsverlust herstellen können, ist unseren erfindungsreichen Betriebsingenieuren und unseren pfiffigen Facharbeitern zu verdanken“ so Johannes Heger, Geschäftsführer und Inhaber.


Auch die 112 Jahre alte Gießerei HegerGuss in Enkenbach positioniert sich durch Höchstleistungen neu. Ebenfalls im März wurde der größte und schwerste Motorblock der Firmengeschichte mit mehr als 4 m Länge und 13 000 kg Stückgewicht gegossen.

Der daraus gebaute V16-Motor ist ein Prototyp mit großer Zukunft und wird zur stationären Energieerzeugung eingesetzt. Zur Formherstellung kam ein neues, selbstentwickeltes Formverfahren zum Einsatz, dass bei einer extrem komplexen Bauteilgeometrie gleichzeitig eine wesentlich verbesserte Maßgenauigkeit des Gussteils ermöglicht. Lange Kanäle in Längsrichtung werden nicht mehr aufwendig gebohrt, sondern gleich beim Gießen gebildet.

Die HegerGruppe beschäftigt zurzeit 270 Mitarbeiter, 30 davon sind Frauen, die in Führungspositionen, Verwaltung, Logistik und Produktion tätig sind. Außerdem lernen derzeit 15 Azubis bei dem Unternehmen. Der Gruppenumsatz wird 2014 erstmals die Marke von 50 Mio. Euro überschreiten.

www.hegerferrit.com


 


 


 


 


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