11.11.2014

© Verlag Stahleisen GmbH

Gelungene 90-Jahrfeier

Stolberg im Rheinland, wo die Geschichte der Otto Junker GmbH ihren Ursprung hat, war bewusst als Ort der Festveranstaltung zum 90-jährigen-Firmenjubiläum gewählt worden. Otto Junkers Vater, Andreas Junker, beschäftigt in einem Stolberger Messingwerk, entwickelte  im Jahr 1913 die wassergekühlte Kokille zur Herstellung von Messing-Walzplatten; eine bahnbrechende Erfindung, die die wirtschaftliche Grundlage für die Gründung der Otto Junker GmbH im Jahr 1924 bildete.


Auch der Veranstaltungsort, das Industriemuseum Zinkhütter Hof, mit seinen Ausstellungen zur Geschichte der Messing- und Zinkverarbeitung, stellt die fachliche Verbindung zu den Produkten der Otto Junker GmbH her. Mit prominenten Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft  und über 250 Gästen aus 15 Nationen war die Festveranstaltung am Vortag der Ofenbautagung ein voller Erfolg.

Der Präsident des europäischen Parlaments, Martin Schulz, lies es sich trotz Zeitmangels nicht nehmen, eine kurzes Grußwort zu sprechen. Ausführlich ging anschließend NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin auf die Bedeutung und Stellung  mittelständischer Unternehmen wie Otto Junker ein und würdigte die 90-jährige Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Dr. Schindler, Vorsitzender der Otto-Junker-Stiftung, betonte den Unternehmensgrundsatz der engen Bindung zu Wissenschaft und Technik und ging auf die Geschichte und Ergebnisse der Stiftung ein. Die Bedeutung der Industrieöfen von Otto Junker für eine Vielzahl von High-Tech-Produkten unserer Zeit stand im Mittelpunkt der Ausführungen von Markus D. Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Otto Junker GmbH. Ausführlich erläuterte er die kontinuierliche und erfolgreiche Geschichte der Innovationen im Junker- Ofenbau und die Anforderungen der Gegenwart und Zukunft an das Unternehmen.

Ein abwechslungsreiches Buffet nach dem Festakt und die musikalische Begleitung sorgten für eine entspannte Atmosphäre und boten eine gute Gelegenheit zu anregenden Gesprächen. Am Stammsitz des Unternehmens in Lammersdorf in der Eifel fand am nächsten Tag die Ofenbautagung mit über 150 Teilnehmern statt. Vorträge, Vorführungen und Demonstrationen von Anlagen bzw. Anlagenbaugruppen boten die Möglichkeit, die vorhandene Fachkenntnisse zu vertiefen und die Gelegenheit für eine intensive und fruchtbringende Diskussion. Aufgrund der zahlreichen internationalen Teilnehmer erfolgten die  Ausführungen zusätzlich auch in englischer Sprache.

Auf der Veranstaltung wurde u. a. die neu gegründete Otto Junker Akademie vorgestellt, deren Ziel und Aufgabe es ist, technisches Grundwissen zu erwerben beziehungsweise Kenntnisse auf dem Gebiet der Planung und  Modernisierung sowie der Bedienung, Wartung und  Instandhaltung von Induktions- und Wärmebehandlungsöfen zu vertiefen. Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit, Energieeffizienz und Sicherheit stehen dabei im Mittelpunkt der Seminare. Anhand von Vorführanlagen und Versuchseinrichtungen wird ein praxisnahes Training durchgeführt. Die Otto Junker-Akademie  soll zu einer festen Institution werden und regelmäßig stattfinden.  

Fast 700 Mitarbeiter und  Familienmitglieder nutzten am  Sonnabend nach der Ofenbautagung die Gelegenheit zum Feiern des Jubiläums  im „Familienkreis“. Für gutes Essen und Trinken war ausreichend gesorgt, die Kindern hatten ihren  Spaß und wer wollte konnte die Arbeitsstätte seines Partners oder seiner Mutter  bzw. seines Vaters besichtigen. Oder auch einmal ein Blick in die anderen Abteilungen des Unternehmens werfen. Insbesondere die Besichtigung der Edelstahlgießerei fand großes Interesse und wurde sehr gut angenommen.

www.otto-junker.de


 


 


 


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