09.05.2014

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Aluminiumgießerei auf Wachstumskurs

Die Gusstechnik Schopfheim GmbH & Co. KG investiert und wächst. Mit der Inbetriebnahme des Bearbeitungszentrums Heller H 4000 hat das Unternehmen jetzt ein Investitionspaket in seiner mechanischen Fertigung vervollständigt, heißt es seitens des Unternehmens: Innerhalb eines Jahres hat Gusstechnik Schopfheim drei neue Bearbeitungszentren mit einem Investitionsvolumen von rund 1,6 Mio. Euro in Betrieb genommen. Mit den drei zusätzlichen Bearbeitungszentren und den zugehörigen Montageplätzen hat das Unternehmen auch elf neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Bearbeitungszentrum bearbeiten die rohen gegossenen Teile, damit diese einbaufertig an die Kunden geliefert werden können.


Im Gebäude Grienmatt 9 bearbeitet das Unternehmen hochwertige Aluminiumgussteile aus der eigenen Gießerei Grienmatt 1 nach Kundenvorgaben. Mittlerweile arbeitet das Gießereiunternehmen mit elf Bearbeitungszentren am Standort. In der mechanischen Fertigung sind 35 Mitarbeiter tätig.

Gusstechnik Schopfheim wurde im Jahr 2010 gegründet. Das Unternehmen fertigt Aluminiumsandgussteile für Kunden der Automobilindustrie und aus dem Maschinenbau. Große Kunden sind unter anderem namhafte Automobilhersteller. Mit der Kombination aus Gießerei, mechanischer Zerspanung und Montage profiliert sich das Unternehmen verstärkt als Anbieter einbaufertiger Gussteile aus einer Hand. Die Gebrüder Grohmann, Bisingen, hatten die ehemalige Gießerei von Gardner Denver in der Grienmatt, Fahrnau (vorher Rietschle), übernommen. Ende 2011 hat das Unternehmen den Bereich Mechanische Fertigung erweitert und zusätzliche Räume in der Hauptstraße und in der Grienmatt angemietet. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Jahr rund 26 Mio. Euro Umsatz. Es sind mittlerweile 175 Mitarbeiter in der Gießerei, der Fertigung und in der Verwaltung beschäftigt – inklusive drei Auszubildenden.

Nach der Reorganisation und Neuausrichtung des Unternehmens von 2010 - 2012 plant die Unternehmensleitung auch für die nächsten Jahre umfangreiche Investitionen in die Gießerei- und Bearbeitungstechnik sowie in die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern. In den vergangenen Jahren ist es zudem gelungen, wichtige strategische Neukunden wie beispielsweise den schwedischen Nutzfahrzeughersteller Scania zu gewinnen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Managementsysteme. So war das Unternehmen in 2012 die erste Aluminiumsandgießerei in Deutschland, die eine Zertifizierung ihres Energiemanagementssystems abgeschlossen hatte. Bis 2015 ist eine weitere Zertifizierung des Umweltmanagements nach ISO-Standard geplant.(Quelle: Badische Zeitung)

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