Eine möglichst exakte Temperaturführung beim Strangpressen ist eine wichtige Voraussetzung für einen einwandfreien Fertigungsprozeß.
Neben der Blockaufnehmertemperatur ist besonders das Temperaturprofil des zu verpressenden Blockes ein wichtiger Prozessparameter, um das isotherme Strangpressen zu gewährleisten.
Aufgrund der Wirkungsweise von gasbeheizten Öfen, lassen sich mit sogenannten Kopfbrennern zwar frontseitige Temperaturgradienten erzeugen. Um allerdings eine hohe Flexibiltiät bei der Erwärmung sicherzustellen ist der Induktionsofen prozesstechnisch überlegen.
Aus diesem Grunde ergibt sich die Forderung nach sogenannten Nacherwärmungsöfen mit mehreren unabhängig regelbaren Heizzonen, die in die Prozesslinie integriert werden, um das axiale Temperaturprofil auf den zu erwärmenden Metallbolzen aufzuprägen.
TEM-PRO-Heater® :Temperatur-Profil Erwärmungssystem. Mit diesem Erwärmungssystem lassen sich in Verbindung mit vorgeschalteten Gasöfen oder als Stand-alone Lösung flexible Erwärmungskonzepte realisieren. Durch standardisierte Anbindung an Tools für das isotherme Strangpressen wird die Produktivität erhöht.
Folgende Anforderungen werden mit dem I.A.S. TEM-PRO-Heater® realisiert:
- Erzeugung eines axial gleichmäßigen Grundtemperaturprofils
- kurze Erwärmungszeiten
- nach Erreichen einer vorab eingestellten Grundtemperatur kann jedes beliebig definierte Temperaturprofil aufgeprägt werden
- Verarbeitung von unterschiedlichen Blocklängen
- Verarbeitung von unterschiedlichen Legierungen unter Verwendung vorgegebener Erwärmungsprofile durch Computerunterstützung wird die Benutzerführung vereinfacht;
- durch Nutzung einer sogenannten Rezeptdatenbank wird eine Fehlbedienung weitestgehend ausgeschlossen; gleichzeitig stehen alle auftragsspezifischen Kennwerte zu Dokumentationszwecken zur Verfügung. Weiterhin ermöglichen standardisierte Schnittstellen ein einfache Anbindung an Leitsysteme für das isotherme Strangpressen.
Weitere Ausstattungsmerkmale zeichnen dieses System aus:
- modularer Aufbau: dadurch ist eine problemlose Integration auch in bestehende Fertigungslinien sowohl bei Gas- als auch bei induktiven Vorerwärmungsöfen möglich
- durch Herabsetzung der Ausgangstemperatur der Vorerwärmungsöfen kann der Durchsatz bei gleichzeitig verbesserter Temperaturführung erhöht werden
- schnelle Wechselbarkeit der Erwärmungsspule bei wechselnden Durchmessern durch codierte Steckverbindungen und Schnellverschlüsse
- Einsatz von elektronischen Schaltgeräten
- Stufenlose Leistungsregulierung je Modul bei ITN (Invertertechnology)-System
- Einsatz von Feldbussystemen (verdrahtungsarmer Aufbau, hohe Flexibilität durch Nutzung eines standardisierten Sensor-/Aktorbus)
- hoher elektrischer Wirkungsgrad
- einfacher, servicefreundlicher Aufbau


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