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Brikettieren macht Späne wertvoller
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Brikettieren macht Späne wertvoller
07.08.2012
Wo gesägt, gefräst oder gebohrt wird, da fallen Späne. Diese stellen einen wertvollen Rohstoff dar, jedoch wird die Wiederverwertung durch ihr großes Schüttvolumen erschwert und bei der Lagerung und dem Transport beanspruchen sie viel Platz. Vor allem aber lassen sie sich schwer einschmelzen, da ein großer Teil der Späne im Schmelzofen nach oben gewirbelt wird und verbrennt. Dieser Abbrand sowie die Lager- und Transportprobleme werden vermieden, wenn die Anlagen die Späne zunächst zu kompakten Briketts verpressen. Die Gleich-Gruppe im schleswig-holsteinischen Kaltenkirchen ist bereits vor etwa zehn Jahren vom Verkauf loser Späne auf die Brikettierung umgestiegen.
Das Familienunternehmen mit rund 200 Mitarbeitern stellt Aluminium Gussplatten mit sehr präzise gefrästen und gesägten Oberflächen her und fertigt daraus auch Zuschnitte sowie CNC-bearbeitete Teile. Bei einem Durchsatz von rund 25 000 t pro Jahr fallen große Mengen von Aluspänen an. Fast alle knapp 3800 t pro Jahr werden in Anlagen von RUF, Zaisertshofen, brikettiert. Die so gewonnen Brikettes werden in einen konsequenten, ressourcenschonenden Recyclingprozess den Gießereien zugeführt, die für Gleich die Aluminiumrohblöcke produzieren. Die verschiedenen Pressen beim Kaltenkirchener Unternehmen verfügen über Durchsatzleistungen zwischen rund 80 kg/h und 630 kg/h. Sie produzieren quaderförmige Briketts mit den Maßen 150x60x60 mm oder zylindrische mit 60 mm Höhe und 150 mm Durchmesser. Das Volumen der Späne lässt sich deutlich reduzieren. Dabei weisen die Briketts eine Dichte von zirka 2,2 g/cm3 auf. Nach dem Pressen werden sie über Förderbänder in zwei Auffangbehälter transportiert. Nach einer festgelegten Anzahl von Briketts schaltet das Förderband vom einen auf den anderen Behälter um; der volle wird dann per Gabelstapler abtransportiert.
www.brikettieren.de
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