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Leichter Verschleiß- und Korrosionsschutz

Business News

Leichter Verschleiß- und Korrosionsschutz

23.08.2011

Leistungsfähige Verschleißschutzlösungen aus Keramik wie Basalt, Aluminiumoxid oder Zirkonoxid für Gießereien, die Mineral-, Zement-, Kohle- oder chemische Industrie bedeuten bisher fast immer auch eine Gewichtszunahme bei den Rohren, Leitungen oder Krümmern. Jetzt hat die Scholten GmbH & Co., Wülfrath, ein Verfahren entwickelt, dass erheblich zur Gewichtsreduzierung beiträgt, und zusätzlich einen umfassenden Korrosionsschutz bietet:

 Anstelle des Stahlmantels wickeln Experten von Scholten jetzt endlos lange Glasfaserfäden (Roving) über das innen liegende Verschleißschutzmaterial und benetzen dies dann mit Harz. Dieser glasfaserverstärkte Kunststoff (GFK) ist ein seit Jahrzehnten eingesetztes Material in korrosionsgefährdeten Anlagen; neu ist jetzt der Einsatz im Verschleißschutz.


Diese Technik bietet mehrere Vorteile: Zum Einen ist die Nennweitenkonformität möglich sowie eine hohe Chemikalienbeständigkeit gewährleistet. Und: GFK ist eine wirtschaftliche Alternative zu anderen Werkstoffkombinationen mit gummiertem Stahl und Keramik.

Neu ist auch die Möglichkeit der endlosen Verlegung ohne Flansche. Hierbei werden mit einem Muffen-/Laminiersystem Rohrleitungsteile endlos zusammengefügt. Ein weiteres Plus ist die einfache, auch partielle Reparatur. Verschlissene Rohrteile, meistens sind es Bögen, können direkt herausgeschnitten und durch neue, verschleißgeschützte Rohrteile ersetzt werden. Scholten liefert GFK-Rohrteile mit monolithischen Keramikzylindern von DNi 25 bis DNi 700 mm. Auch größere Durchmesser werden individuell mit passgenauen Keramikkeilsteinen hergestellt.

www.scholten-gmbh.de

© Verlag Stahleisen GmbH

 
 

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