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Neue Jobs der Industrie erst am Jahresende - DIHK-Chefvolkswirt Treier warnt vor überzogenen Erwartungen
10.03.2010Die jüngsten Zahlen zu den Industrieaufträgen bewertet Volker Treier, Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), als erfreulich; eine Trendwende am Arbeitsmarkt sei aber noch nicht zu erwarten. Wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag meldete, legten die Bestellungen in der deutschen Industrie dank eines starken Inlandsgeschäftes im Januar gegenüber dem Vormonat Dezember um 4,3 % zu. "Die Industrie bringt uns im ersten Quartal wieder auf Wachstumskurs", kommentierte Treier die Entwicklung gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Das Wachstum werde jedoch nur moderat ausfallen, weil Schnee und Frost die Bauproduktion behinderten, so der DIHK-Chefvolkswirt. Für eine Trendwende am Arbeitsmarkt reiche das nicht aus. "Industriearbeitsplätze werden erst am Jahresende entstehen", dämpfte Treier entsprechende Hoffnungen.
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