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Vom Zwei-Mann-Betrieb zum Global Player

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50 Jahre Fill Maschinenbau

© FILL GESELLSCHAFT M.B.H.

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Das oberösterreichische Maschinenbauunternehmen Fill feierte am 1. Juli 2016 seinen 50. Geburtstag. Zum Jubiläum präsentierte sich das Unternehmen als international führender Maschinen- und Anlagenbauer mit Spitzentechnologie für verschiedenste Industriebereiche.

Die komplexen Produktionsanlagen aus dem Innviertel sind weltweit bei namhaften Kunden in der Automobil-, Luftfahrt-, Energie-, Sport- sowie in der Holz- und Bauindustrie im Einsatz.Rund 77 Millionen Euro hat Fill Maschinenbau in den letzten zehn Jahren in den Ausbau des Firmensitzes in Gurten investiert.

„Als Familienunternehmen sind wir stolz, das Wachstum der vergangenen Jahrzehnte aus eigener Kraft finanziert zu haben. Es ist eines unserer strategischen Ziele, unsere Kunden zu den besten ihrer Branche zu machen“, erklärt Geschäftsführer Andreas Fill, der das Unternehmen seit dem Jahr 2000 gemeinsam mit Wolfgang Rathner leitet.

 
 
© FILL GESELLSCHAFT M.B.H.

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90 Prozent der im Innviertel produzierten Maschinen und Anlagen gehen in den Export. Neben dem Firmensitz in Gurten und den beiden Tochterfirmen Fill China (Shanghai) und Fill Mexico (Puebla) garantiert ein dichtes Netz von Vertriebspartnern den Kunden weltweit Vertrieb und Service in bewährter Fill-Qualität.

In der Aluminium-Entkerntechnologie, in der Gießereitechnik, in der Holz-Bandsägetechnologie sowie bei Ski- und Snowboardproduktionsmaschinen ist Fill Maschinenbau Weltmarkt- und Innovationsführer.

 
 
© FILL GESELLSCHAFT M.B.H.

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Fortschritt und Beständigkeit

Das Unternehmen befindet sich seit seiner Gründung in Familienbesitz. Nach einer Lehre als Schlosser machte sich Josef Fill im Jahr 1966 selbstständig und damit begann die Erfolgsgeschichte. Seit 2000 wird Fill Maschinenbau erfolgreich von seinem Sohn Andreas Fill und Wolfgang Rathner geleitet. Nach wie vor im Sinne des Gründers unter Einsatz neuester Technologien sowie mit modernsten Management- und Kommunikationsmethoden.

Den Spagat zwischen Beständigkeit und Fortschritt schaffen die Maschinenbauer bestens: Die Fluktuation der Mitarbeiter liegt seit Jahren unter 3,5 Prozent. Der Frauenanteil im Unternehmen beträgt 18 Prozent, das Durchschnittsalter der Beschäftigten liegt bei 31,5 Jahren. Im Schnitt besucht jeder Mitarbeiter jährlich an 4,5 Tagen ein Schulungs- oder Fortbildungsprogramm.

Beeindruckende Zahlen beweisen die Kompetenz von Fill Maschinenbau in den unterschiedlichen Bereichen: Die Autoindustrie stellt jährlich 20 Millionen Zylinderköpfe (von 80 Millionen weltweit) und 300 Millionen Fahrwerksteile auf Fill-Anlagen her. In 80 Prozent aller Pkw, die in Europa unterwegs sind, befinden sich Teile, die auf Fill-Anlagen produziert wurden. Auch Flugzeugbauteile für namhafte Hersteller werden auf Fill-Produktionsmaschinen gefertigt, bearbeitet und auf Ultraschallanlagen aus Gurten getestet.

Ein weiteres Beispiel für die Innovationskraft der oberösterreichischen Maschinenbau-Experten stellen rund fünf Millionen Ski und Snowboards dar, die weltweit pro Jahr auf Fill-Anlagen produziert werden. Ebenso sind Produktionsanlagen aus dem Innviertel in der Holzindustrie im Einsatz: 75 Millionen Quadratmeter Holz werden jährlich auf Fill-Bandsägen geschnitten, 40 Millionen Quadratmeter Platten auf Fill-Ausbesserungsanlagen repariert. Insgesamt fließen sechs Prozent des Umsatzes in die Entwicklung neue Produkte.

 
 
© FILL GESELLSCHAFT M.B.H.

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Erfolgsfaktor Mitarbeiter

Mit rund 700 Mitarbeitern zählt das Unternehmen zu den Leitbetrieben der Region und den attraktivsten Arbeitgebern in Österreich. Eine fundierte Aus- und Weiterbildung in der firmeneigenen „Fill Academy“ unterstützt die Mitarbeiter bestmöglich in ihrer Arbeit. Das tolle und bestens ausgebildete Fill-Team stellt das wesentliche Fundament für den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens dar. Werte, wie Vertrauen, Fairness, Sicherheit, Innovation, Harmonie, Verlässlichkeit, Verantwortung, Akzeptanz, Kompetenz und Toleranz, werden täglich gelebt und bilden die Basis für langfristige und erfolgreiche Partnerschaften.

Viel Raum für Neues

Pünktlich zum 50. Gründungsjubiläum wurde im Juni 2016 das neue Innovations- und Kundencenter fertiggestellt. Der hochmoderne Gebäudekomplex inklusive dem Auditorium „Future Dome“ ist Teil des Projektes „Fill 2020“, das die großräumige Erweiterung des Standorts in Gurten zum Ziel hat und weitere moderne Arbeitsplätze im Innviertel entstehen lässt.

Der neue Empfangsbereich, zwei Büroetagen im Technikcenter 4, neun Besprechungs- und Schulungsräume sowie der großzügig erweiterte Restaurantbereich werden in hohem Maße den Ansprüchen an die „besten Arbeitsplätze“ gerecht. Ein besonderes Highlight ist das neue Eventcenter, der „Future Dome“. Ein einzigartiger Austragungsort für unterschiedliche Veranstaltungsformate.

Seit September hat auch die Kinderbetreuungsstätte „Planet Filli Future“ ihre Tore geöffnet. Mit dem „Park 21“ schafft Fill Arbeitsraum für junge Unternehmen und holt Innovations- und Gründergeist nach Gurten. Neben weiteren Arbeitsplätzen für die Region bieten sich dadurch auch Chancen des Know-how Transfers.

 
 
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Wir sind 1! We are one!

Das ist die Vision von Fill Maschinenbau. Damit werden nicht nur die Ambitionen und der Wille zur Führungsposition in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen (Gießerei-, Metallzerspanungs- und Profiltechnik, Kunststoff, Holz und Service) ausgedrückt.

„We are one!“ steht für das Gemeinsame ebenso wie für grenzübergreifende Toleranz und Akzeptanz. Neben der technischen Entwicklung sind die Aus- und Weiterbildung, das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiter wichtige Anliegen.

„Wir setzen alles daran, dass unsere Mitarbeiter sich bei uns wohl fühlen und gesund bleiben“, betont Andreas Fill. Gezielte Aktivitäten zur Erhaltung sowie Förderung jedes einzelnen Mitarbeiters tragen in hohem Maße dazu bei.

 
 
© FILL GESELLSCHAFT M.B.H.

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Die Zukunft hat bereits begonnen: Industrie 4.0

Lückenlose Vernetzung, optimale Aufbereitung und Verarbeitung von Produktionsdaten, intelligente Maschinen und Steuerungssysteme: Intensive Forschungsarbeiten zur smarten Fabrik schreiten bei Fill Maschinenbau zügig voran. Verschiedene Projekte wurden bereits realisiert, weitere sind in Umsetzung.

Wenn Informations- und Fertigungstechnik verschmelzen, können Waren wesentlich effizienter hergestellt werden. Immer mehr Maschinen kommunizieren über das Internet. Fabriken werden autonomer. Bei Fill wurden bereits vor einigen Jahren die Weichen in diese Richtung gestellt. So wird mittlerweile gut ein Drittel aller erfolgreichen Projektgewinne von echtzeitrealen Simulationen unterstützt. Weitere Forschungsschwerpunkte beschleunigen die Entwicklung auf diesem Gebiet.

Im Fokus stehen dabei die automatische Generierung von Steuerungsprogrammen aus der Simulation, die virtuelle Inbetriebnahme für ein frühzeitiges Entwickeln und Testen der Steuerungssoftware und für die Bedienerschulung sowie die Entwicklung intuitiver Anwendungsprogramme. Die datentechnische Vernetzung von Sensoren, Maschinen und Produktionsbetrieben wird völlig neue Möglichkeiten in der Produktion eröffnen.

Doch auch in Zukunft wird der Mensch im Mittelpunkt stehen.

 
 

Redaktion: Frank Lindner

 
 

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INFO BOX

Logo © Fill Maschinenbau


Fill ist ein international führendes Maschinen- und Anlagenbau-Unternehmen für verschiedenste Industrie-bereiche.

Modernste Technik und Methoden in Management, Kommunikation und Produktion zeichnen das Familien-unternehmen aus.

Die Geschäftstätigkeit umfasst die Bereiche Metall, Kunststoff und Holz für die Automobil-, Luftfahrt-, Windkraft-, Sport- und Bauindustrie.

In der Aluminium-Entkerntechnologie, in der Gießereitechnik, in der Holzbandsägetechnologie sowie für Ski- und Snowboard-produktionsmaschinen ist das Unternehmen Weltmarkt- und Innovationsführer.

Andreas Fill und Wolfgang Rathner sind Geschäftsführer des 1966 gegründeten Unternehmens, das sich zu 100 Prozent in Familienbesitz befindet und mehr als 680 Mitarbeiter/-innen beschäftigt.

2015 erzielte das Unternehmen eine Betriebsleistung von 120 Mio. Euro.


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